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Dein Körper. Dein Kapital. Deine Verantwortung.

Gut zu meinem Körper sein bedeutet nicht, ihn zu schonen. Es bedeutet, ihn zu kennen und auf ihn zu hören.


Heute auf unserem Flohmi-Spaziergang habe ich mich mit einer lieben Freundin, die ebenfalls im Gesundheitssektor arbeitet, darüber unterhalten, dass es unseren Körpern nicht wirklich viel bringt, «Stress» und Ungleichgewichte einfach wegzulassen oder zu eliminieren.


Es gibt einen weit verbreiteten Gedanken, der sich in den Köpfen vieler leistungsstarker Menschen festgesetzt hat: Gut zu meinem Körper sein heisst, ihn zu schützen, zu entlasten, weniger zu fordern. Weniger Sport an schlechten Tagen und früher schlafen gehen. Ein bisschen Stretchen hier, ein wenig Massage da. Ich sehe das anders, und zwar aus gutem Grund.

Gut zu deinem Körper sein heisst, ihm das zu geben, wofür er gemacht ist. Dein Körper ist weder für die Couch noch für den Bildschirm gemacht.

Für mich bedeutet gut zu meinem Körper zu sein eher: ihn zu unterstützen, ihn in meine Entscheidungen einzubeziehen und nicht immer nur meinen Kopf durchzusetzen.


Ananda im Kopfstand für mehr Spass im Training

Wofür ist dein Körper eigentlich gemacht?

Dein Körper ist ein Meisterwerk der Anpassung. Er ist gemacht für Bewegung, nicht irgendeine, sondern funktionale, verbundene, alltagstaugliche Bewegung. Er ist gemacht, um Lasten zu tragen, zu rennen, zu klettern, zu heben. Er ist gemacht, um sich zu regenerieren, zu wachsen, sich anzupassen, vorausgesetzt, Du gibst ihm die erforderlichen Reize.

Er ist nicht gemacht für: acht Stunden statisches Sitzen und den Kopf nach vorne gestreckt in den Bildschirm glotzend. Und klar sind dann auch noch die Schultern hochgezogen zu den Ohren, die Atmung viel zu hoch und flach und unsere Beine nach aussen weggestreckt oder übereinander gekreuzt.

Was passiert, sobald ein Körper dauerhaft zu wenig gefordert oder einseitig belastet wird? Er vergisst, er verkürzt und er «rostet ein». Er vergisst, wie sich eine verbundene Körpermitte anfühlt. Er entwickelt Kompensationsmechanismen. Diese zeigen sich irgendwann als Ungleichgewichte und Schmerz, als Erschöpfung, als dumpfes Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt und aus dem Lot ist. Ein klarer Vorteil für Dich: Du kannst das verändern. Dein Körper ist bis ins hohe Alter lernfähig.


Meinem Körper etwas abverlangen, mit Bewusstsein, nicht mit Druck

Hier liegt eine Verwechslung vor, die ich in meiner Arbeit als Co-Pilotin immer wieder beobachte: Menschen, die ihrem Körper viel abverlangen, beruflich, sportlich, emotional, tun das oft mit den falschen Werkzeugen. Sie drücken und forcieren und ignorieren viel zu oft die Warnsignale.

Das ist nicht Forderung. Das ist Verschleiss und unnötige Abnutzung.


Deinem Körper etwas abverlangen mit Bewusstsein bedeutet:


Punktgenaue Reize setzen. Nicht jeden Tag Vollgas, sondern gezielt trainieren, und dann Raum schaffen für Regeneration. Wer trainiert, ohne zu regenerieren, macht sich auf lange Sicht kleiner, nicht grösser.


Auf Bewegungsmuster achten. Nicht nur, wie viel Du bewegst, sondern wie. Fehlbelastungen, die sich täglich einschleifen, zementieren sich im Bewegungsapparat. Mit den richtigen Werkzeugen lassen sie sich erfahrungsgemäss jedoch auch wieder auflösen.


Dem Körper zuhören. Du bist die ExpertIn für deinen Körper. Ich stelle die Fragen, die Dich zu deinen Antworten führen, nicht umgekehrt. Kein Mensch auf der Welt hat mehr Wissen über deinen Körper als Du.


Was verändert sich mit meinem Körper, und was darf ich einbeziehen?

Dein Körper verändert sich und das ständig. Er verändert sich mit jedem Atemzug, jedem Herzschlag und mit jedem Blinzeln. Das ist keine schlechte Nachricht, das ist die Funktionsweise deines menschlichen Körpers.

Mit dem modernen Lebensstil verändern sich Bewegungsmuster. Faszien verkleben, sobald sie zu wenig Abwechslung und Wasser bekommen. Das Becken kippt und klappt auf vom vielen (falschen) Sitzen. Die Genickmuskeln tragen den Kopf nicht mehr korrekt. Die Rückseite schwächt sich ab. Der Körper atmet flacher und zu wenig tief. Die Körpermitte, jene, die tiefer liegt, als die meisten Menschen sie definieren, verliert die Verbindung.


Was darf ich einbeziehen um wieder mehr Leichtigkeit im Umgang mit meinem Körper zu kriegen?


Die Biologie. Dein Körper braucht Schlaf, Wasser, Bewegung und Nährstoffe. Das ist keine Neuigkeit. Was ich beobachte, das oft fehlt, ist: die Qualität der Bewegung, nicht nur die Menge.


Die Emotionen. Körper und Sein beeinflussen sich gegenseitig. Stress, der nicht verarbeitet wird, schreibt sich körperlich ein, in Verspannung, in Fehl- oder Schutzhaltung und irgendwann in Schmerz. Wer das Zusammenspiel zwischen Körper und Wesen berücksichtigt, hat einen riesigen Hebel.


Die Zeit. Kontinuierliche, verbindliche Zusammenarbeit schlägt jede einmalige und intensive Einheit. Dein Körper liebt Konstanz und aus meiner Erfahrung, belohnt er sie sogar.


Ananda beim Bouldern - wie viel mehr Spass kann ich noch haben?

Was ist mein Belohnungssystem, und setzte ich es gezielt ein?

Dopamin. Was weniger bekannt ist: Dein Belohnungssystem ist nicht wirklich für Zucker, Likes oder Ablenkung gebaut. Es ist für Bewegung, für Fortschritt und für das Überwinden von Widerstand gebaut. Für das Erreichen eines Ziels, das Dir wirklich etwas bedeutet.

Dein Körper schüttet Dopamin aus, sobald Du Dich bewegst, und zwar besonders dann, sobald Du etwas schaffst, das sich herausfordernd angefühlt hat. Nicht, sobald es leicht war. Sobald Du eine neue Bewegung lernst, eine Übung sauber ausführst, die gestern noch zittrig war, oder nach einem anstrengenden Tag trotzdem eine passende Trainingseinheit gemacht hast. Das ist dein Belohnungssystem in seiner schönsten Form.


Heute unterstütze ich Dich mit meiner Lieblingsübungen "Mehr Beweglichkeit im Alltag: Die Hüftschiebe-Übung für High Performer"



Wie viel Spass können wir zusammen haben, sobald Du anfängst, dieses System bewusst zu nutzen? Sobald Bewegung nicht mehr Pflicht ist, sondern zu einer Entdeckungsreise wir, und dein Körper Dir mit Energie, Klarheit und Lebensfreude zurückzahlt, was Du einbringst?

Ich sehe das so: Das grösste Hindernis ist nicht dein Körper, egal wie unattraktiv und unsportlich Du ihn verurteilst. Es ist deine Überzeugung, dass es aufwendig und komplex sein muss.


Lass uns heute noch loslegen

Indem Du die Art und Weise änderst, wie Du Dich im täglichen Leben bewegst, kannst Du deine Körpergefühle im Alltag dramatisch verändern. Nicht in einem Jahr. Nicht nach einer Diät. Jetzt.


Bist Du bereit, die Selbstverantwortung für deinen Körper und dein Leben zurückzugewinnen? Dann lass uns gemeinsam herausfinden, was für Dich und deinen Körper der grösste Beitrag ist.


Willst Du mit mir zusammen vorwärtskommen? Vereinbare dein persönliches Kennenlerngespräch mit deine Co-Pilotin.



Ananda unterwegs für Wings for Life World Run

Auf bald

Ananda D. Staudenmann, deine Co-Pilotin



PS: Kennst Du bereits das Zusammenspiel von Körpertherapie, Training und Stressmanagement in meiner 360°-Begleitung? Lies hier mehr.

 
 
 

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