Wie ich mich fit und munter halte: Meine Energie-Routine für einen lebendigen Tag
«Wie machst Du das, dass Du immer so viel Energie hast?» Diese Frage höre ich regelmässig, in der Praxis, im Training und unterwegs. Meine Antwort ist keine Zauberformel, sondern eine Mischung aus kleinen, alltagstauglichen Gewohnheiten, die ich konsequent und mit Freude lebe.
Als Spezialistin für Körper und Bewusstsein nutze ich selbst, was ich mit meinen KlientInnen erarbeite. Heute teile ich meine Routine mit Dir, damit Du dir herausnimmst, was für Dich passt.

Der Start: Ich rolle morgens meine Füsse aus
Mein Tag beginnt bei meinem Fundament. Bevor ich in den Tag starte, rolle ich meine Füsse aus. Sie tragen mich von morgens früh bis abends, und sie haben es verdient, dass sie dafür wach, entspannt und beweglich sind. Beim Ausrollen aktiviere ich die Fussmuskulatur, bringe Bewegung ins Gewebe und gebe meinem ganzen Körper das Signal: Es geht los. Bereits jeden Fuss für eine Minute ausrollen genügt für mehr Schwung im Tag.
Warum die Füsse so entscheidend sind, liest Du im Artikel Das falsch belastete Fundament.
Der Mini-Reset zwischendurch: Die Ohrübung
Durch den Tag nutze ich die Ohrübung. Sobald ich merke, dass meine Energie nachlässt oder mein Kopf voll ist, knautsche und ziehe ich meine Ohren. Das dauert einen Augenblick und bringt mir Schwung in Körper und Kopf. Die Anleitung findest Du weiter unten als Geschenk.
Trinken, Essen und auf den Körper hören
Ich trinke über den Tag verteilt ausreichend erwärmtes Wasser und ernähre mich ausgewogen. Das Wichtigste dabei habe ich gelernt, ist auf meinen Körper zu hören. Es gibt Menschentypen, die mehr Salz und mehr Zucker benötigen, als es die Norm vorgibt. Die Norm ist ein Durchschnitt, und Du bist bestimmt nicht durchschnittlich, sonst wärst Du wohl kaum auf meinem Blog gelandet.
Probiere aus und beobachte: Wie fühlst Du Dich nach dem Essen? Wann steigt dein Energielevel, wann fällt es ab? Danach passt Du an. So kannst Du mit deinem Körper eine andere Verbindung haben, welche sich auf alle anderen Bereiche deines Lebens auswirken kann. Zu diesem Thema, können wir uns gerne auch Mal live unterhalten.
Bewegung: 10'000 Schritte als Grundlage
Täglich gehe ich mindestens 6 bis 8 km, das sind ungefähr 10'000 Schritte. Für mich ist das keine sportliche Höchstleistung, sondern Grundlage für Körper und Kopf. Beim Gehen sortiert sich mein Kopf, mein Kreislauf kommt in Schwung und mein Körper bleibt beweglich.
So wird es alltagstauglich:
Erledige kurze Wege zu Fuss.
Steige eine Tramstation früher aus oder ein.
Telefoniere im Gehen.
Mach nach dem Mittagessen eine Runde draussen (egal bei welchem Wetter).
Die Schritte summieren sich über den Tag, ganz ohne einen zusätzlichen Termin im Kalender.

Mein Lieblings-Energiespender: Der Spielplatz
Ich liebe es, auf Spielplätzen Trampolin zu hüpfen und zu schaukeln. Dabei lache ich, mein Körper darf sich frei bewegen und mein Kopf hat Pause vom Organisieren. Spass und Leichtigkeit sind für mich kein Luxus, sondern ein fester Teil meiner Energie-Routine. Wann hast Du das letzte Mal geschaukelt oder Trampolin gehüpft?
Meine Energie-Routine auf einen Blick
Morgens: Füsse ausrollen und das Fundament aktivieren.
Durch den Tag: Ohrübung als Mini-Reset für Körper und Kopf.
Versorgung: ausreichend trinken und ausgewogen essen.
Bewusstsein: auf den eigenen Körper hören, auch bei Salz und Zucker.
Bewegung: täglich 6 bis 8 km oder ungefähr 10'000 Schritte.
Lebensfreude: Trampolin hüpfen und schaukeln auf dem Spielplatz.
Dein Geschenk:
Die Ohrübung für mehr Energie in Körper und Kopf
Damit Du direkt erleben kannst, wie schnell Du Dir mehr Schwung holst, schenke ich Dir die Ohrübung. Du brauchst dafür nur deine Hände und einen Augenblick Zeit.
So geht die Ohrübung:
Nimm Ohrringe vorher raus.
Nimm beide Ohren zwischen zwei oder drei Finger. Probiere aus, was für Dich gut passt.
Starte oben am Ohr, nimm auch den harten Teil mit und massiere von oben in Richtung Ohrläppchen. Ziehe, knautsche und drücke. Es fühlt sich an, als würdest Du das ganze Ohr verschieben.
Gib ruhig etwas Zug darauf. Dort, wo das Ohr am härtesten ist (fast wie ein Knorpel), drückst Du etwas mehr. Massiere mit dem Daumen von hinten mit.
Bei Stellen, die kurz wehtun, schaust Du, dass Du auch dort gut lösen kannst.
Gehe immer bis ganz an das Ohrläppchen hinunter und ziehe dort noch etwas. Wiederhole das zwei, drei, vier, fünf Mal.
Danach hast Du kurz «einen Satz heisse Ohren», das gehört dazu und klingt auch gleich wieder ab. Schau doch mal, was Dir die Ohrübung bringt und ob sie auch Dir mehr Energie in den Körper und in den Kopf bringt.
Mein Ziel mit diesem Artikel für Dich
Ich zeige Dir, dass Energie kein Zufall ist. Sie entsteht aus kleinen, konstanten Entscheidungen, die Du in deinen Alltag einbaust. Nimm dir eine Gewohnheit aus diesem Artikel heraus und starte morgen mit deinen Füssen. Selbstverantwortung übernehmen heisst: Du entscheidest, wie Du dich durch den Tag bewegst.
Du bist die Expertin und der Experte für deinen Körper, ich unterstütze Dich. Willst Du mit mir zusammen vorwärtskommen? Dann lass uns in einer Session gemeinsam herausfinden, was für Dich und deinen Körper am meisten möglich macht, in meiner Praxis in Basel, online oder irgendwo auf der Welt. Wie viel Spass können wir zusammen haben?
Auf bald
Ananda D. Staudenmann, deine Co-Pilotin
Und um die natürliche Bewegung des Fusses mit gezielter Kompression zu unterstützen, statt alles gleichmässig zu komprimieren, setze ich auf TRAK. Die wadenhohe Performance-Kompressionssocke, die auf bestimmte Zonen wirkt, welche im Zusammenspiel mit deinem Körper arbeiten.
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